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York von Coppenrath
Bürgermeister




Dabei seit: 08.08.2010
Beiträge: 98

Alsztynaer Geschichte Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hier mal meine Eckpunkte - die noch mit den Betroffenden abgesprochen werden müssten -, welche nach belieben ergänzt oder verändert werden können:

12. Jahrhundert
1152: Gründung der Stadt Alsztyna durch anticäische Kaufleute. Handelsstützpunkt für den Nordhandel nach und von Harnar und Renzia (insbes. Andro)
1158: Unterstellung der Stadt unter päpstlichen Schutz
1174: Bau von Stadtbefestigungen und des Hafens

13. Jahrhundert
1215: Zusammenschluss mit anderen Handelsstädten zum Ersten Hanseatischen Bund
1222: Erschließung des Denebolawitzer Landes
1293: Auseinandersetzungen mit korischen Ordensrittern

14. Jahrhundert
1301: Proklamation der Freien Stadt und Abkehr vom päpstlichen Schutz
1339: Zusammenschluss mit anderen Handelsstädten zum Zweiten Hanseatischen Bund
1370: Verabschiedung der "Großen Freiheitssatzung", alle Bürger werden rechtlich gleichgestellt

15. Jahrhundert
1422: Erlass der Bürgerschaftsverfassung
1457: Plünderung der Stadt durch Andro
1483: "Fenstersturz von Alsztyna", Handwerker stürzen kaufmännischen Magistrat

16. Jahrhundert
1517: Zusammenlegung der Dörfer Suczowitz, Rallin und Revol zur Stadt Denebolawitz
1561: Abwehrung korischer Ansprüche (Gefecht bei Rallin)
1592: Zusammenschluss mit anderen Handelsstädten zum Dritten Hanseatischen Bund

17. Jahrhundert
1609: Bau der katholischen Kirche
1640: Wirtschaftsunion mit Korland
1677: Bau der protestanischen Kirche

18. Jahrhundert
1716: Ausbau der Denebolawitzer Hafenanlagen, Aufbau einer Nerica- und Astoria-Handelsroute
1734: Ansiedlung eines vesteranisch-orthodoxen Ordens in Pänupat
1788: Alsztynaer Seesblockade vor Kaiserburg

19. Jahrhundert
1804: Inkorporation des Ordenslandes Pänupat
1823: Einführung des Alsztynaer Guldens als alleinige Währung
1864: "Augustverfassung", Volksentscheide werden eingeführt, Wahlrecht für Frauen garantiert

20. Jahrhundert
1919/20: Korisch-Alsztynaer Krieg, Ende mit status quo ante
1971: Aussetzung der Bürgerschaftswahlen, Errichtung der Magistratsherrschaft
1999: Blaue Revolution, Sturz des Magistrates, freie Wahlen

21. Jahrhundert
2003: Verfassungsreform
2005: Beitritt zu Renslö
2012: Erneute Unabhängigkeit

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Bürgermeister der Stadt Alsztyna
Präsident des Magistrates

23.12.2012 21:49 York von Coppenrath ist offline Homepage von York von Coppenrath Beiträge von York von Coppenrath suchen Nehmen Sie York von Coppenrath in Ihre Freundesliste auf
Alfred Schündler
Korischer Kanzler


Dabei seit: 16.12.2012
Beiträge: 4

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Hallo!

Ich gehe mal hier auf die PN von drüben ein:

Außer dieser Abhandlung über die korische Geschichte gibt es, falls mich die Erinnerung nicht täuscht, nichts dazu. Eine solche Historie in tabellarischer Form steht bei uns jedenfalls noch aus.

Es gibt dafür verschiedene Gründe, zum einen wurde Korland in einer Nacht-und-Nebel-Aktion Ende 2006, Anfang 2007 aus einer anderen MN heraus gegründet (mit der groben Vorstellung sich an Ostpreußen kurz vor Kriegsausbruch zu orientieren), zum anderen fehlten die Simulationspartner für exakte Daten. Gerade auch die Abstimmung im Hinblick auf Dreibürgen ist eher schwierig als die mit wesentlich mehr Spielern bis heute selbst noch keine Geschichte ausgestaltet haben.

Eines der wenigen sonstigen exakten Daten, die nicht dort aufgeführt sind, ist der 14. März 1234, der als Tag der Landnahme der Ordensritter als Nationalfeiertag begangen wird.

Im Grunde bin ich aber recht flexibel, was Änderungen anbelangt, wenn sich das zum beiderseitigen Vorteil gestalten läßt.

Momentan stellt sich mir bei erster Sichtung bloß die Frage, unter welcher Schutzmacht bzw. mit wessen Hilfe Alstyna gegründet wurde. Fraglich ist ja zumindest, ob die dort lebenden Völker so einfach eine "deutsche" Kaufmannssiedlung geduldet hätten. Ich ging jedenfalls bisher davon aus, daß der "baltische" Raum bis ins Hochmittelalter von noch nicht christianisierten Völkern besiedelt war, die sich christlich-deutschen Kolonialisierungsbestrebungen widersetzten.

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Alfred Schündler

24.12.2012 00:11 Alfred Schündler ist offline Beiträge von Alfred Schündler suchen Nehmen Sie Alfred Schündler in Ihre Freundesliste auf
York von Coppenrath
Bürgermeister




Dabei seit: 08.08.2010
Beiträge: 98

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Danke für die Rückmeldung.

Ich habe mich bei den Eckdaten mal so ganz grob an den Informationen, die ich auf der Korland-Wikiseite gefunden habe orientiert. Also die Auseinandersetzungen mit korischen Ordensrittern (1293), die Abwehrung korischer Ansprüche (1561) - also kurz nach dem Übergang zum Herzogtum - und so weiter. Habe aber auch erstmal bewusst viel offen gelassen, um das mit den entsprechenden Partnern abzustimmen.

Die Frage nach den Heiden: Ja, ich gehe auch erstmal davon aus, dass in der Gegend nichtchristliche Völker lebten. Aber dennoch gab es ja Handel (siehe Römer und Germanen am Limes), so dass man, möglicherweise mit Tributzahlungen an die Völker, erstmal in Ruhe siedeln konnte. Als Schutzmacht der Siedlung hatte ich zunächst den Papst angedacht. Der hatte sowohl Mittel als auch Interesse an einem solchen Vorposten. Im Gegensatz zum "konservativen" Korland haben die "liberalen" Siedler von Alsztyna vielleicht auch von Anfang an mehr auf Kooperation gesetzt. Allein schon wegen fehlender Mittel?

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Bürgermeister der Stadt Alsztyna
Präsident des Magistrates

24.12.2012 00:34 York von Coppenrath ist offline Homepage von York von Coppenrath Beiträge von York von Coppenrath suchen Nehmen Sie York von Coppenrath in Ihre Freundesliste auf
Urmas Loringhoff
Bürger


Dabei seit: 17.12.2012
Beiträge: 11

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Ich halte eine Beteiligung turanischer Händler an der Gründung von Alsztyna für sehr wahrscheinlich. Immerhin gibt es in Turanien seit 2002 die Ausgestaltung einer "Hanse", die in der fraglichen Zeit eine Nordostroute befuhr, die sie zwangsläufig in die Region von Alsztyna und Korland geführt hätte.

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Urmas Loringhoff
Auslandsalsztynaer

24.12.2012 14:40 Urmas Loringhoff ist offline Homepage von Urmas Loringhoff Beiträge von Urmas Loringhoff suchen Nehmen Sie Urmas Loringhoff in Ihre Freundesliste auf
York von Coppenrath
Bürgermeister




Dabei seit: 08.08.2010
Beiträge: 98

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Zitat:
Original von Urmas Loringhoff
Ich halte eine Beteiligung turanischer Händler an der Gründung von Alsztyna für sehr wahrscheinlich. Immerhin gibt es in Turanien seit 2002 die Ausgestaltung einer "Hanse", die in der fraglichen Zeit eine Nordostroute befuhr, die sie zwangsläufig in die Region von Alsztyna und Korland geführt hätte.


Daran hatte ich auch schon gedacht.

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Bürgermeister der Stadt Alsztyna
Präsident des Magistrates

24.12.2012 17:27 York von Coppenrath ist offline Homepage von York von Coppenrath Beiträge von York von Coppenrath suchen Nehmen Sie York von Coppenrath in Ihre Freundesliste auf
Alfred Schündler
Korischer Kanzler


Dabei seit: 16.12.2012
Beiträge: 4

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Wäre vielleicht durchaus sinnvoll, wenn Alsztyna auf turanischer und Korland auf dreibürgischer Gründung beruht. Aber letztich sind die Menschen ja dann wohl sowieso von überall so weit die deutsche Zunge reicht und aus den umliegenden Nationen in unsere Länder geströmt.

Zitat:
Ich habe mich bei den Eckdaten mal so ganz grob an den Informationen, die ich auf der Korland-Wikiseite gefunden habe orientiert. Also die Auseinandersetzungen mit korischen Ordensrittern (1293), die Abwehrung korischer Ansprüche (1561) - also kurz nach dem Übergang zum Herzogtum - und so weiter. Habe aber auch erstmal bewusst viel offen gelassen, um das mit den entsprechenden Partnern abzustimmen.


Ja, das würde passen.

Zitat:
Die Frage nach den Heiden: Ja, ich gehe auch erstmal davon aus, dass in der Gegend nichtchristliche Völker lebten. Aber dennoch gab es ja Handel (siehe Römer und Germanen am Limes), so dass man, möglicherweise mit Tributzahlungen an die Völker, erstmal in Ruhe siedeln konnte. Als Schutzmacht der Siedlung hatte ich zunächst den Papst angedacht. Der hatte sowohl Mittel als auch Interesse an einem solchen Vorposten. Im Gegensatz zum "konservativen" Korland haben die "liberalen" Siedler von Alsztyna vielleicht auch von Anfang an mehr auf Kooperation gesetzt. Allein schon wegen fehlender Mittel?


Gut, dann wären wir uns auch in der Frage einig. Lediglich vielleicht mit der einschränkenden Bemerkung, daß Korland nicht immer so "nationalkonservativ" war (siehe u.a. Übertritt zum Protestantismus"), das ist vor allem ein Resultat der ausbleibenden bzw. unterdrückten Industrialisierung im 19. Jh. und des autoritären Degenberg-Regimes. Naja, aber in Bezug auf Alstyna ist das ja eine Randnotiz.

Ansonsten hätte ich noch die Frage, ob Alstyna mehrheitlich protestantisch oder katholisch ist. Die Baufolge der Kirchen scheint es ja fast zu beantworten, aber ob ich da richtig schließe, kann nur einer von Euch beantworten.

Der Krieg 1919/20 sollte meines Erachtens, da er ja schon in die Gegenwart wirkt, dann plausibel zu machen sein.

Entweder aus der korischen Geschichte oder der Alstynas heraus - zumindest im Sinne eines Anlasses. Auch wäre dann zu überlegen, warum man zum Status Quo zurückkehrte. Eine erste Idee wäre zum Beispiel ein kommunistischer Umsturz in Alsztyna (Räterepublik o.ä.). Nach Wiedererichtung einer bürgerlichen Regierung und der offensichtlichen Unregierbarkeit Alsztynas für Korland, hätte dieses Intermezzo dann sein Ende finden können. Aber das müßt Ihr wissen, ob das passen könnte. Auch ein einseitiger Angriff Korlands scheint mir denkbar, der dann zum Sieg führte, wobei auf internationale Vermittlung sich Korland vielleicht zurückziehen mußte o.ä.

Ich würde jedenfalls davon ausgehen, daß Korland der Angreifer und Alsztyna die Überfallene war, wenn man davon ausgeht, daß Korland als Flächenstaat wesentlich leichter eine große Armee und eine Kriegsmaschinerie unterhalten kann.

Letztlich noch eine Frage bzw. Anmerkung: Frauenwahlrecht im Jahre 1864 ist sehr früh. RL wäre Alsztyna meines Wissens damit der erste Staat auf der Welt gewesen. Das geht mich ja als innere Sache nun wirklich an. Aber man wird das natürlich stets mit Alsztyna in Verbrindung bringen, sei es nun positiv oder negativ.

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Alfred Schündler

26.12.2012 07:39 Alfred Schündler ist offline Beiträge von Alfred Schündler suchen Nehmen Sie Alfred Schündler in Ihre Freundesliste auf
York von Coppenrath
Bürgermeister




Dabei seit: 08.08.2010
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In der Tat sehe ich Alsztyna da als Schmelztiegel verschiedener "deutscher" Kaufleute. Wobei ich mir durchaus auch einige albernische, vernische oder nordmärkische Kaufleute da vorstellen könnte.

Von der Religionsverteilung dachte ich an einen relativ ausgewogenen Mix, da ja viele unterschiedliche Menschen sich hier niederließen. Durch die orthdoxe Mission kommen diese Einflüsse auch noch dazu. Ein erster Vorschlag könnte sein: 70% Christen (davon 30% protestantisch, 25% orthodox, 15% katholisch), 20% Juden und 10% andere. Hier wäre zu überlegen, ob durch den Austausch mit südlichen Ländern bspw. auch Muslime nach Alsztyna kamen.

Für den Krieg bräuchte man in der Tat noch ein Konzept und eine Erklärung wobei auch dieses Datum nicht in Stein gemeißelt ist und beliebig verschoben werden könnte. Ich dachte nur, dass es in einer langen Geschichte sicherlich häufiger mal zu Konfllikten kam, die nicht immer friedlich gelöst wurden.

Und ja, das Frauenwahlrecht ist damit sehr früh eingeführt worden. Resultat einer liberalen Tradition in der Hansestadt.

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Bürgermeister der Stadt Alsztyna
Präsident des Magistrates

26.12.2012 14:09 York von Coppenrath ist offline Homepage von York von Coppenrath Beiträge von York von Coppenrath suchen Nehmen Sie York von Coppenrath in Ihre Freundesliste auf
 
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